Band 54 - Trapper Geierschnabel

Zur Einführung bitte bei Band 51 starten.

Ab hier entflechten sich langsam die Handlungsfäden und das Gute siegt - Letzteres ist für May typisch und dürfte daher kein Spoiler sein. Als neue Personen treten hier der Jäger Grandeprise, ein Halbbruder Landolas, Hilario und der herangewachsene Kurt Unger auf.

Ab hier: Achtung Spoiler

Aus dem vorangegangenen Band wissen wir, dass Cortejo Lord Dryden mit den Devisen für Juarez überfallen will. Juarez, Sternau und seine Freunde sind ihm aber auf den Versen.  

Cortejo versucht mit seiner Bande Dryden zu überfallen, Geierschnabel ahnt die Falle, rudert in einem Boot verkleidet als Engländer zu Cortejo und sticht Cortejo mit beiden Revolvern in die Augen bevor er andere nieder schießt und per Pferd entkommt. Cortejo ist auf einem Auge total blind und kann auch auf dem anderen kaum etwas sehen. Er wird von seinen Männern hintergangen und bei dem zweiten Überfallversuch auf Dryden nachts einfach auf einem Floss auf dem Rio Grande ausgesetzt. Dryden fährt daraufhin mit seinen Booten etwas flussaufwärts. Die Bande folgt ihm. Allerdings kommen ihnen Juarez mit Sternau entgegen und erledigen die komplette Bande. 

Cortejo treibt ans Ufer und wird von einem zufällig vorbeikommenden Jäger Grandeprise gerettet. Dieser Jäger ist der Stiefbruder von Landola welcher seinen Vater erschossen hat, ihn um sein Erbe brachte und der Verdacht des Verbrechens auf ihn lenkte. Grandeprise versucht seitdem Landola zu finden und sich an ihm zu rechen. Von Cortejo erfährt er, dass Landola lebt und Cortejo ihn zu ihm bringen kann. Als Gegenleistung soll ihn Grandeprise zur Hacienda del Erina zurückbringen. Grandeprise geht darauf ein. 

Sternau und seine Freunde haben sich von Juarez getrennt und reiten zur Hacienda del Erina um Arbellez zu befreien. Büffelstirn trommelt dazu seine Mixteka zusammen die erstaunt sind ihren alten Häuptling wieder zu sehen. Die Hacienda wird überfallen und besetzt, Arbellez, Hermonya und der Vaquero befreit, Josefa Cortejo wird gefangen genommen. 

Pablo Cortejo und Grandeprise gelingt es Josefa unbemerkt zu befreien. Sei reiten nach Santa Jaga und werden von Sternau und einer kleine Truppe verfolgt. In Santa Jaga lagern die besiegten Franzosen mit der Spionin von Juarez Emilia. Emilia gelingt es mit ihren Reizen vom Leiter eines Klosterhospitales Hilario zu erfahren, dass dieser in heimlicher Korrespondenz mit vielen Politikern steht. Hilario kennt den Zugang zu versteckten Räumen innerhalb des Hospitals wo er geheime Dokumente aufbewahrt, wo er Reichtümer hortet und ausserdem noch Gefängsniszellen hat.Emilia kopiert des nachts einige der Dokuments, hört Hilario auch mit Cortejo sprechen und reitet am nächsten Tag Richtung Juarez wo sie Sternau begegnet. Sternau erfährt von ihr wo Cortejo ist. Emilia übergibt die Dokumenta an zwei Mixtekas die sie zur Hacienda zurückbringen. Sie selbst wird von mehreren Mixtekas nach Mexiko City begleitet. Sternau reitet mit allen Gefährten zum Kloster wo sie von Hilario überlistet werden und mit Hilfe Hilarios Neffen Manfredo werden sie in den unterirdischen Verließen eingesperrt. Auch Cortejo mit Josefa werden eingesperrt nachdem Cortejo Hilarion unvorsichtigerweise von der Vertauschung der Herren von Rodriganda erzählt hat. Hilario will den Besitz von Rodriganda für sich. 

Im zweiten Teil des Buches geht es um Kurt Unger und seine Erlebnisse in Deutschland. Kurt ist ein hochdekorierter aber bürgerlicher Leutnant und wird auf betreiben des Kurfürfsten von Darmstadt ins kaiserliche Garderegiment nach Berlin versetzt. Rosa, ihre Mutter und Graf Emanuel sind ebenfalls in Berlin, ebenso Amy Dryden. Der gut aussehende Leutnant von Ravenow wettet, dass er mit Rosa anbandeln kann, die er fälcherlicherweise für eine Kutscherstochter hält. Er schwingt sich dreist in Rosas Kutsche und wird von Rosa mit Hilfe eines Schutzmanns herausbefördert. 

Kurt wird unterdessen als bürgerlicher in dem von adligen besetzten Garderegiment frostig empfangen. Nur Leutnant von Platen ist ihm freundlich gesinnt. Amy Dryden sieht zufällig Landola der den Graf auszuspionieren versucht. Kurt, der Landola nicht bekannt ist, gelingt es sich zum Schein von Landola anheuern zu lassen um Rodriganda auszuhorchen. Dabei findet Kurt heraus wo Landola wohn, lässt sich dort im Hotel das Nachbarzimmer aufsperren und belauscht dort ein Gespräch Landolas mit einem französischen Politiker die ein Komplott gegen den preussischen Staat planen. Kurt nimmt ein Schreiben des Franzosen an sich und bringt diese zu Bismarck und den Kaiser welche sich ausserordentlich dankbar zeigen. Landola soll gefangen genommen werden, entwischt allerdings.

Kurt wird weiterhin sehr frostig empfangen und von seinem Oberst beleidigt. Daraufhin fordert Kurt Satisfaktion. Ebenso kommt es zu einem Händel mit Ravenow der die Geschichte um seine Eroberung Rosas aus seiner Sicht erzählt, während Kurt die Geschichte richtig darstellt. Ravenow wird handgreiflich und von Kurt niedergeschlagen. Ravenow fordert ebenfalls Satisfaktion. Der Kaiser und der Kurfürst geben zu ehren Kurts einen Galaabend für das Gardekorps. Der Anlass ist dem Korps allerdings unbekannt. Auf dem Empfang unterhält sich Kurt mit Bismarck und der Kaiser verleiht Kurt persönlich einen Orden. Am nächsten Tag kommt es zu den Duellen. Kurt trennt Ravenow mit dem Säbel die Hand ab und zerschmettert dem Oberst mit einem Schuss sein Hand, welche amputiert werden muss. 

Am nächsten Tag wird Kurt und von Platen vom Oberleutnant befördert, der Oberst und Ravenow suspendiert, letzterer ohne Pension. Viele der höheren Gardeoffiziere werden zu niedrig angeseheneren Einheiten versetzt, von Platen gleichzeitig zum Adjudanten befördert. Kurt wird in den Generalstab versetzt und reist mit von Platen vorher aber nochmal nach Mainz. Auf der Fahrt entdeckt Kurt einen mexikanischen Goldring an von Plantens Finger, ein Geschenk seines Onkels, dem Bankier Wallner. Es kommt heraus, dass Wallner das Erbe Kurts unterschlagen hat. Weiterhin hat sich Wallner mit Landola getroffen und wichtige Papiere für ihn aufbewahrt. Kurt kommt in den Besitz dieser Papiere und seines Erbes, Wallner begeht daraufhin Suizid. Landola kann zwar entkommen, sein Kontaktmann in Berlin wird aber festgenommen.

Im letzten Teil besucht Geierschnabel Rheinswalden um die Angehörigen von Sternau die Nachricht über das Verschwinden mitzuteilen. Weiterhin hat er wichtige Dokumente für Bismarck. Er wird in Rheinswalden zunächst für einen Wilddieb gehalten. Trifft dort aber auch Kurt Unger und beide werden in Berlin erwartet. Geierschnabel will getrennt reisen und besorgt sich in Mainz zunächst "unmögliche" Kleidung um Inkognito zu reisen - wobei er den Kleiderhändler foppt. Er wird zunächst in Mainz festgenommen und vom Bruder Ravenows verhört, der ihn bald aber auf freien Fuss setzt weil Geierschnabel Empfehlungsschreiben von höchster Stelle vorweisen kann. Das gleiche passiert nochmal in der Bahn wo er zunächst auf Ex-Leutnant Ravenow trifft und aus dem Zu geschmissen wird Aufgrund der dringlichen Sache mit Bismarck besorgt im der verdatterte Bahnhofsvorsteher aber einen Sonderzug der den Zug mit Ravenow wieder einholt. Mittlerweile ist auch der Oberst a.D. Winslow hinzugestiegen. Als Geierschnabel wieder eintritt fangen beide wieder mit ihm Händel an. Geierschnabel ohrfeigt beide und lässt sie im nächsten Bahnhof dann selbst abführen. 

In Berlin steigt Geierschnabel in dem Hotel ab, in dem auch früher Landola abgestiegen ist und erkundigt sich nach dem Wohnort Bismarcks. Er wird dadurch für einen Terroristen gehalten und die Polizei wird informiert. Geierschnabel ist da aber schon längst bei Bismarck gelandet. Ihm gelingt der Zutritt und begeht dort eine Eselei über die er selbst nachher schmunzeln wird - die verrate ich aber hier nicht. Auf dem Rückweg wird Geierschnabel von zahlreichen Polizisten zwar festgenommen und auf die Wache geführt, kommt aber aufgrund seiner guten Beziehungen nach "ganz oben" schnell wieder frei. 

Kurt, welcher in Berlin auch einen neuen Auftrag erhalten hat, bricht mit Geierschnabel zusammen nach Mexiko auf. 

to be continued

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